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Fahrsimulatoren der Extraklasse       

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Fahrsimulator   für die Rehabilitation,

wir liefern Fahrsimulatoren mit Handicap-Ausstattung 

 

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Fahrsimulator mit 180 Grad Sichtsimulation und Handicapausstattung

 

 

Teilkarosserie (1/4 Golf)  zum Training des Ein- und Aussteigens

 

Der nachfolgend beschriebene Fahrsimulator ist für diagnostische und therapeutische Zwecke in Reha Zentren vorgesehen.

Fahrsimulator mit Handicapausstattung

Fahrstand

Der Fahrstand erhält das Interieur eines von Auftraggeber gewünschten Fahrzeuges. Alle für die Simulationsfahrt notwendigen Bedienungs- und Anzeigeelemente sind funktionsfähig. Lenkrad, Pedale, und Sitz entsprechen soweit möglich und sinnvoll dem Original, werden aber aufgrund der Handicapausstattung modifiziert oder durch gleichwertige Fahrzeugteile bzw. Spezialzubehör ergänzt oder ersetzt. Die Basisversion ist mit der Nachbildung eines Automatikgetriebes angeboten. Hebelgestaltung und Funktion entsprechen dem Original. Wenn gewünscht, wird optional ein zusätzliches Schaltgetriebe mit Arretierung des zusätzlichen Kupplungspedals geliefert.

 Der Fahrstand hat folgende Maße:

Breite: < 1000 mm

Länge: < 2200 mm

Höhe: < 1100 mm

Gewicht: < 250 kg,

 Der Fahrstand erhält folgende Handicapausstattung:

  • Originalsitz (manuell verstellbar) inklusive verlängerte Sitzschienen, diese entsprechend handelsüblicher Handicapausstattung.

  • Startknopf rechts und links als Drucktaste ausgeführt . Gaspedal wahlweise links und rechts aufsteckbar

  • Aufsteckbare Pedalabdeckung für das Bremspedal

  • Handbedienung Gas und Bremse mit rechter oder linker Hand durch Druck- Schubsystem. Die Hebel sind rechts und links neben/ neben dem Lenkrad positioniert. Das System ist auch als Bremshebel nutzbar.

  • Elektronischer Handgasring im Lenkrad. Die Übertragung der Signale erfolgt per Funk. Der Gasring ist herausnehmbar. Die Halterungen auf dem Lenkrad sind variabel nutz- bar. Daran können der Lenkraddrehknopf links und rechts sowie die Lenkraddrehgabel oder Dreizack befestigt werden. Dieses System ist ein Originalteil für Handikapausstattung.

  • Joystickbedienung für Gas, Bremse und Lenkung. Angeordnet auf speziellen, klappba- ren Armlehnen am Fahrersitz mit Aufnahme für Joystick, steckbar rechts oder links.

  • Lenkraddrehknopf abnehmbar mit Bediensatellit für elektrische Funktionen wie Blinker, Licht, Hupe, Warnblinker. Der Bediensatellit ist direkt am Drehknopf positioniert, somit beim Lenken immer in der gleichen Fingerposition, Drehknopf links und rechts aufsteck- bar.

  • Drehknopf, Drehgabel und Dreizack (Tetragabel) für variablen Einsatz, Befestigung durch Einstecken in die Halterung am Lenkrad.

  • Aufsteckbare Pedalverlängerung einstellbar in Länge (ca. 80 mm) und Neigung

  • 4Punkt Sicherheitsgurt

  • Aufsteckbare breite Bremspedalköpfe

 Bilderzeugung, Steuerung, Bedienung, Rechnerausstattung

Es werden insgesamt vier PC geliefert die die Simulationssteuerung, die Erzeugung der virtuellen Außensichtsimulation und die Lenkung der Fremdfahrzeuge in der Szene übernehmen. Es handelt sich um handelsübliche Hochleistungs-PC nach Industriestandard mit 19" Gehäuse im Rack-Aufbau. Mitgeliefert wird das Steuerpult des Therapeuten mit 19" Flachbildschirm, Tastatur und Maus. Ein Laserdrucker ermöglicht den Ausdruck der Auswertungsergebnisse.

Bilddarstellung

Es werden drei TFT Bildschirme der Größe 32" (Diagonale ca. 80 cm), je im Winkel von 1200, vor dem Fahrstand positioniert. Die Bildschirme stellen je im Format 16 : 9 die virtuelle Außensichtsimulation mit einer Bildauflösung von je 1366 x 768 Pixel dar. Der Frontbildschirm in Verbindung mit den unmittelbar angrenzenden Bildschirmen halb links und halb rechts, erfüllt aus der Position des Fahrers eine 1800 Sichtdarstellung, vom rechtem bis zum linken Schulterblick.

 Der linke Bildschirm ist zum Einsteigen nach links schwenkbar. Einsteigestellung und Fahrstellung haben je einen Rastpunkt, der den Schwenkmechanismus in der jeweiligen Endlage  fixiert. Die Bildschirme sind nicht am Fahrstand befestigt, sondern haben eigene Träger. Dadurch wird der Transport und die Montage der Komponenten erleichtert. Anstelle der Flachbildschirme kann optional auch eine Projektion realisiert werden.

Programme, Software

1.     Basistraining:

Diese Lektion besteht aus drei Teilen. Zunächst wird die korrekte Benutzung der Bedienungselemente erklärt, geübt und geprüft. Dazu erhält der Proband auf dem Monitor des Simulators entsprechende Anweisungen, wie er z. B. den Blinker zu betätigen, einen bestimmten Gang einzulegen oder die Handbremse zu betätigen hat. Danach im zweiten Teil müssen diese Handlungen nach Anweisung (Sprachausgabe des Simulators) geübt wer- den. Fehler werden ggf. kommentiert und die richtige Handlung wird noch einmal erklärt. In der dritten Phase wird die korrekte Ausführung der Bedienungshandlungen geprüft. Fehlbedienung oder Überschreitung der vorgegebenen Zeit wird als Fehler registriert und in einem Protokoll auf dem Bildschirm dargestellt. Die Reaktionszeiten sind vom Therapeuten in Stufen einstellbar.

 Ebenso sollen in dieser Lektion Grundfahrübungen trainiert werden. Dazu gehören das Anfahren, Beschleunigen und Zielbremsübungen.

 Diese Lektion dauert ca. 10 bis 15 Minuten je nach Notwendigkeit von Wiederholungen

oder Erklärungen. Die Übungen können jederzeit abgebrochen oder neu gestartet werden.

 2.     Freies Fahren:

In dieser Lektion kann der Patient sich nach eigenem Belieben oder auf Anweisung des Therapeuten frei durch das virtuelle Straßennetz bewegen. Das schafft einerseits die Möglichkeit sich an den Simulator zu gewöhnen, andererseits kann der Therapeut gezielt Defizite des Patienten herausfinden, diese aufgreifen um das richtige Verhalten individuell zu erläutern und direkt zu üben. Das gesamte Straßennetz der Landstraße, Autobahn und Stadtfahrt steht zur Verfügung.

 3.     Prüfung der Geradeausfahrt:

Die Übung besteht darin, bei einer Überlandfahrt der Straße korrekt zu folgen. Gemessen wird wie oft der Patient einen voreingestellten "Korridor" verläßt und bedenklich dicht an den Rand oder an den Mittelstreifen fährt oder diese überschreitet.

 4.     Stadtfahrt:

Die Datenbasis der Stadtfahrt umfaßt ca. 20 km Straßen über einem Bereich von ca. 2 x 2 km. Es gibt über 60 Kreuzungen davon mehrere mit unterschiedlichen Kreisverkehren, oder Kreuzungen werden durch Ampeln geregelt. Andere Kreuzungen werden durch Vorfahrtszeichen geregelt. Es gibt über 150 Verkehrszeichen und 50 Straßenmarkierungen. Der Schwierigkeitsgrad wird stufenweise durch Auswahl einer geringen, mittleren oder hohen Verkehrsdichte gesteigert.

 Es sollen Verkehrszeichen während der Fahrt erkannt und die Handlungen darauf eingerichtet werden.  

  • fahren auf der rechten Seite mit richtigem Seitenabstand und Beachtung unterschiedlichen Höchstgeschwindigkeiten (50 und 70 km/h wechselnd)

  • in Fahrtrichtung geparkte Autos mit entgegenkommenden Verkehr

  • Lenkverhalten beim Abbiegen links und rechts

  • Abknickende Vorfahrt

  • Vorfahrtübungen an Kreuzungen mit wechselnden Verkehrsteilnehmern von rechts, links oder vorne, sowie Link- Rechtsabbieger.

  • Verhalten in Einbahnstraßen inkl. Einordnen beim Linksabbiegen

  • Verhalten an Fußgängerüberwegen

  • Verhalten bei Ampeln die ein- oder ausgeschaltet sind

  • fahren um parkende Autogruppen

 5.     Überlandfahrt:

Die Fahrten beginnen außerhalb der Stadt und führen über Kreisverkehre in die Vorstadt. Dabei wird der Schwierigkeitsgrad von leicht auf schwierig gesteigert. Zunächst soll an der ersten Ausfahrt des Kreisverkehrs abgebogen werden, später an der zweiten oder dritten Ausfahrt. Auch die Verkehrsdichte wird schrittweise erhöht.

 6.     Autobahnfahrt:

Das Verhalten auf der Autobahn wie Einfädeln oder das Ausfahren sowie Überholen wird trainiert. Es handelt sich um unterschiedliche Ein- und Ausfahrten auf den korrekt be- schleunigt oder verzögert werden muß und die Richtungsanzeigen zu bedienen sind. Der Schwierigkeitsgrad wird durch Variation der Verkehrsdichte wiederum von einfach bis schwierig, mit viel Verkehr, gesteigert. Auch Stausituationen treten auf oder andere, forsch fahrende oder drängelnde Verkehrsteilnehmer behindern die Simulationsfahrt.

Auswertung

Während des Tests werden die folgenden Bewertungen vorgenommen:

  • Vigilanz bei Bedienungsübungen

  • Sicherheitsabstand während des Fahrens

  • Koordinierter Umgang mit den Pedalen und Handbremse beim Anfahren am Berg

  • Fähigkeit Ereignisse von links oder rechts kommend aufzunehmen, dieses z. B. bei Straßeneinmündungen mit rechts vor links Regelung. Patienten mit einseitiger Gesichtsfeldeingrenzung werden ihr signifikantes Fehlverhalten erkennen lassen.

  • Richtiges Verhalten bei Verkehrszeichen/-regeln

  • Einhaltung der Geschwindigkeit

  • Spurhaltung / Spurwahl/ Einordnen

 

Das Protokoll kann ausgedruckt werden.